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31.07.2017

WSV-Königstransfer Dowidat denkt an die Zukunft

Neuzugang konnte gegen Bonn noch nicht überzeugen

Dennis Dowidat konnte keine Akzente im ersten Saisonspiel setzen. Foto: Andreas Fischer

Im Frühjahr hatte Alemannia Aachen Insolvenz angemeldet. Als das Verfahren dann Anfang Juni offiziell eröffnet wurde, hatte Dennis Dowidat längst eine Entscheidung getroffen: Der 27-Jährige unterschrieb für zwei Jahre beim Wuppertaler SV. Das Wort vom WSV-Königstransfer machte die Runde. „In den Gesprächen habe ich von Anfang an gemerkt, dass es passt. Nach vier Jahren in Aachen war es jetzt Zeit für etwas Neues“, sagt der Mittelfeldakteur über seinen Beschluss.

Dass der gebürtige Düsseldorfer dann auch noch einen Ausbildungsplatz bei den Wuppertaler Stadtwerken bekam, war für ihn ein großes Glück. Denn die Zeit nach dem Fußball rückt für Dowidat immer näher. „Ich bin jetzt 27 und mittlerweile gewohnt, Führungsaufgaben auf dem Platz zu übernehmen“, so Dowidat. Sein Trainer Stefan Vollmerhausen hatte ihm im Auftaktspiel der Meisterschaft gegen Bonn gleich das Vertrauen geschenkt, ihn im Mittelfels als Offensivkraft eingesetzt. Doch weder er noch André Mandt konnten Akzente setzen, das Umschaltspiel fiel noch ein wenig schwer. Dinge, die es in der kommenden Woche anzupacken und abzustellen gilt. Gesetzt ist der 27-Jährige mittlerweile für die Standards beim WSV, aus denen sich in den Vorbereitungsspielen auch das ein oder andere Tor ergab.

Das wundert den Kenner der Fußballszene nicht: Angefangen bei TuRU, dann zu Fortuna Düsseldorf gewechselt, wurde Dowidat schließlich bei Borussia Mönchengladbach ausgebildet. Acht Jahre war er bei den Fohlen, schaffte den Sprung in das Oberhaus des deutschen Fußballs aber nicht, entschied sich schließlich für Preußen Münster und damit für die dritte Liga, wo er acht Einsätze hatte. Die Regionalliga kennt er aber viel besser: 180 Mal lief er dort auf. Vier Jahre war Dowidat in Diensten von Alemannia Aachen. Mit dem WSV läutet er nun eine neue Ära ein.

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