12.11.2017

Bezirksliga: Linde stillt den Torhunger

8:1-Sieg im Derby gegen Grün-Weiß

Linde ließ im Derby nichts anbrennen. Archivfoto

ASV und TSV Ronsdorf fahren ebenfalls hohe Siege ein. Unin unterliegt Spitzenreiter TVD Velbert.

SV Jägerhaus-Linde - TuS Grün-Weiß Wuppertal 8:1 (4:0)

In einem einseitigen Derby dominierten die Gastgeber von Beginn an. „Wir sind direkt gut ins Spiel gekommen und haben dann auch die Tore gemacht“, sagt Linde-Trainer Carsten Tracogna. Schon nach einer halben Stunde führte Linde mit 4:0. Kevin Oehl erzielte nach zwölf Minuten die Führung. Dann erhöhten Tobias Gilsbach (20. und 28.) und Marius Schubert (24.).

Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Gastgeber die bessere Mannschaft, es schlichen sich aber ab und an Nachlässigkeiten ein. So kamen die Grün-Weißen, nachdem Kai Hömberg (67.) und Marcel Wupperfeld (75.) auf 6:0 erhöht hatten, in Unterzahl sogar noch zum Ehrentreffer durch Davide Solito (77.). Kurz zuvor hatte der Grün-Weiß-Spieler Maruan Mushir Karim die Ampelkarte gesehen. Für den Schlusspunkt sorgten Luca Lenz (78.) und Marius Schubert, der mit seinem zweiten Treffer des Tages für den Endstand sorgte (89.). „Mich ärgert das Gegentor. Es wäre schön gewesen, wenn unser Torwart Tim Fey mal keinen Treffer kassiert hätte“, sagte Tracogna, der andererseits kostantieren konnte, dass seine Mannschaft die angepeilten 20 Punkte aus der Hinrunde schon nach 15 Spielen erreicht hat. Damit haben die Linder nun sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und liegen sogar zwölf vor dem ersten Abstiegsplatz.

(von Lars Haß)

ASV Wuppertal - TuS Essen-West 5:2 (5:1)

Die Barmer bleiben auf Erfolgskurs und überholten den bisherigen Tabellenvierten aus Essen nach 13 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen. Die Gastgeber brannten in der ersten Halbzeit ein wahres Feuerwerk ab. Leidtragende waren die Gäste aus Essen, die froh sein durften, nur fünf Gegentore kassiert zu haben. Schon nach zwei Minuten hatte Issa Issa die Chance, den ASV vom Elfmeterpunkt in Führung zu schießen. Er traf aber nur den Pfosten. Doch nur drei Minuten später erzielte Luis Rosenecker die Führung. In der zehnten Spielminute köpfte Hasan Cöp eine Freistoßflanke von Mario Filaj zum 2:0 in die Maschen. Alen Ruzic erhöhte nach einer Viertelstunde auf 3:0. Auch durch einen schön verwandelten Freistoß der Essener ließ sich der ASV nicht aus der Ruhe bringen, erhöhte wenig später durch Ugur Durdu auf 4:1. Kurz vor der Pause markierte Alen Ruzic mit seinem zweiten Treffer das 5:1. Nach der Pause stellten sich die Essener hinten rein, der ASV musste dem hohen Tempo Tribut zollen und kassierte den zweiten Gegentreffer.

(von Lars Haß)

TSV Ronsdorf - SV Union Velbert 6:2 (2:0)

Die Zebras siegten im Topspiel verdient mit 6:2 (2:0), so dass sie den Rückstand auf die zweitplatzierten Velberter auf einen Zähler verkürzen konnten. Nach durchwachsenem Beginn nutzten die Wuppertaler in der 20. Minute die erste echte Torchance zur Führung: Jan Schwedler hatte sich, wie sie häufig, auf der linken Außenbahn durchgesetzt, und wurde gefoult. Denis Levering zirkelte den fälligen Freistoß auf Felix Heyder, der das Leder am kurzen Pfosten per Kopf ins Netz verlängerte. Einen Freistoß des Ex-Ronsdorfers Felix Pellizari konnte Felix Menzel auf der Gegenseite entschärfen. Die Zebras waren zweikampfstärker, bissiger und zielstrebiger. Den fälligen Strafstoß nach Foul an Dogus Colak verwandelte Levering sicher (40.), ehe es in der zweiten Halbzeit noch sechsmal „klingelte“. Mustafa Alkan verkürzte für die Gäste (52.). Der eingewechselte Lukas Reinartz erwies sich als Edeljoker: zunächst traf er zum 3:1 (66.) nach Zuspiel von Julian Zeidler. Nachdem Patrick Köllner die Schlossstädter erneut ins Spiel gebracht hatte (70.), schlug Reinartz nach glänzender Vorarbeit von Colak zum zweiten Mal zu. Levering (84.) und erneut Heyder sorgten für gute Laune und die Erkenntnis, das die Zebras gewillt und in der Lage sind, um den Aufstieg mitzuspielen.

(von Peter Ryzek)

TSV Union Wuppertal - TVD Velbert 1:4 (1:3)

Gegen den Liga-Primus wäre für Union deutlich mehr drin gewesen - wenn man denn seine zahlreichen Chancen, vor allem in Halbzeit zwei, genutzt hätte. Unions Co-Trainer Christian Duhr sah die beste Saisonleistung seiner Mannschaft. Der Tabellenführer aus Velbert bekam wenig Räume, um seine spielerische Klasse auszunutzen, führte aber dank einiger Geschenke der Union-Defensive kurz vor der Pause mit 3:0. Beim ersten Gegentreffer beispielsweise verpasste Union es, eine kurz ausgeführte Ecke konsequent zu stören. Immerhin konnte der flinke Yannik Hünninghaus mit dem Pausenpfiff zum 1:3 verkürzen. „Wir haben uns dann in der Kabine noch einmal neu motiviert und waren auch drauf und dran, das 2:3 zu machen“, sagte Christian Duhr. Stattdessen erzielten die Velberter bei einem Konter das 4:1 - die Entscheidung an diesem Tag. „Die Entwicklung ist dennoch sehr positiv“, grämte sich Duhr nicht. In der kommende Woche geht es für Union zum TV Dabringhausen.

(von Marc Posthaus)

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