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20.07.2017

GA-Pokal: Beyenburg schnuppert an der Sensation

Kreisligist schlägt sich wacker gegen Favorit

Der FSV Vohwinkel musste sich beim Außenseiter Beyenburg mächtig strecken. Foto: Gerhard Bartsch

Auch der SC Sonnborn und der ASV stehen nach hart umkämpften Partien im Viertelfinale.

TSV Beyenburg – FSV Vohwinkel 1:2 (0:0)

In Beyenburg lag eine Sensation in der Luft, denn nach 60 Minuten gingen die tapfer verteidigenden Gastgeber aus heiterem Himmel nach einem verpatzten Rückpass von Nico Sudano ins eigene Tor in Führung. Doch Neu-Oberligist und Titelverteidiger FSV wollte das so nicht stehen lassen und sorgte nach wütenden Angriffen binnen vier Minuten für „normale“ Verhältnisse. Erst traf der eingewechselte Driton Sekiraqa nach schönem Spielzug (72.), dann drückte Dominik Heinen nach einem Schuss von Toni Zupo den Abpraller zur Führung ins Netz (76.). Beyenburgs ansonsten bärenstarker Torwart Marvin Hinze hatte die Kugel nur nach vorne abklatschen können. Vor allem ihm hatte es der mit Herz und Hirn verteidigende A-Kreisligist zuvor zu verdanken gehabt, dass es so lange 0:0 stand. Bereits vor der Pause war er gegen die spieltechnisch erwartungsgemäß klar überlegenen Gäste mehrfach auf dem Posten gewesen. Gleich nach dem Wechsel zeigte Hinze gegen zweimal Benni Cansiz und Sandro Avanzato Glanzparaden im Minutentakt. Am Ende gab es Applaus für beide Teams.

TSV Beyenburg:
Hinze – Becker, Zivic, Volmer, Rüger (80. Okota), Tesche – Heymann, L. Velardi (38. Schmidt), Huth – Brand (78. Böhmer), Czempiel.

FSV Vohwinkel:
Peinicke - Sudano, Cansiz, Cakolli, Kinkler – Heinen, Jansen – Avanzato (55. Sekiraqa, 77. Baudenbacher), Rehmes, Zupo - Lühr.

BV Azadi 1885 - SC Sonnborn 1:2 (0:0, 0:0) n.V.

In einer packenden Verlängerung entschied der SCS dank Routinier Frank Specht die Partie der beiden A-Ligisten für sich. Vorher hatte der Klassenkampf auf dem riesigen Ascheplatz auf der Kaiserhöhe in 90 Spielminuten kaum nennenswerte Szenen zu bieten. Die zarten Offensivaktionen erstickten die Defensivreihen beider Mannschaften im Keim. Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der die Gastgeber zum Ende der ersten Hälfte zwei gute Einschussmöglichkeiten hatten, die SCS-Keeper Dennis Schworm prima entschärfte.

Auch im zweiten Durchgang war die Partie für die Zuschauer kein Leckerbissen, viele enge und umkämpfte Zweikämpfe bestimmten das Geschehen. So gab es fast zwangsläufig 30 Minuten Zuschlag in Form der Verlängerung, in der Mirkan Demirkaya (94.) die Azadi-Führung besorgte. Der eingewechselte, spielende Co.-Trainer Frank Specht (102. und 110.) drehte die Partie mit einem Doppelpack für die Gäste und beschert dem SCS für den kommenden Samstag ein Duell mit dem ASV Wuppertal.

BV Azadi: Acikgöz, A.Erdem, Gallagher, Tunc, Demirkaya, Raßfeld, Hay Fatah, H. Erdem, Cicek, Karaarslan, Gezginci,

SCS: Schworm, M. Wojtaszek, Holletzek, A. Wojtaszek, Dogan, Feix, Finkelmeier, Sosnowski, Aouni, Roth, Waldt

SSV Germania - ASV Wuppertal 0:2 (0:1)

Auf dem gut besuchten Freudenberg landete der favorisierte Bezirksligist, der auf dem Papier eine schlagkräftige Elf aufbot, einen verdienten Arbeitssieg. Die Germanen hielten in der ersten Hälfte defensiv gut dagegen, mussten aber nach einem seltenen Fehler das 0:1 durch ASV-Akteur Alen Ruzic (15.) schlucken. Torchancen waren in den ersten 45 Minuten ansonsten weitestgehend Mangelware. Die Germanen waren nach der Pause bemüht, das Offensivspiel anzukurbeln, kamen gegen die zuverlässige ASV-Defensive aber kaum einmal durch. Die Gäste waren um die Entscheidung bemüht, Abwehrchef Marcel Hellmeister scheiterte mit einem Kopfball (65.), Luis Rosenecker und Alen Ruzic vergaben weitere gute Möglichkeiten fahrlässig. So ließ der Favorit den Underdog fast bis zum Schluss leben. Während den Germanen trotz intensiver Bemühungen und lautstarken Kommandos von Neuzugang Thomas Rohde der Lucky-Punch nicht gelingen sollte, machte ASV-Mittelfeldakteur Orlando Paulo (87.) nach einem Platzfehler auf der Gegenseite alles klar.

SSV Germania: Thiele, Alaeddin (46. Kühl), Stork (71. El Azzar), Gatzenmeier, Rehermann, Ottenbruch (67. Okutan), Hermanns, Rohde, Saße, Schumann, Rudolph (59. Lio)

ASV: Rizza, Hellmeister, Cöp, Serleti, Dudu, Filaj (86. Ural)), Issa, Bilal (62. Rosenecker), Tatli, Ruzic, Paulo

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