10.10.2017

Im Duell mit dem Wuppertaler SV ist der VfB Hilden nur Außenseiter

Pokalspiel am Mittwoch im Stadion am Zoo

(Foto: Stephan Köhlen)

In den vergangenen Meisterschaftsbegegnungen schien Sascha Dum im Hildener Trikot allmählich Fahrt aufzunehmen, doch nach zehn Spielen ist sein Tatendrang erst einmal wieder gestoppt.

Denn der Ex-Profi musste im Oberliga-Duell gegen den VfB Speldorf vorzeitig vom Platz, weil der Schiedsrichter im Zweikampf an der Hildener Strafraumgrenze auf Notbremse entschied und die rote Karte zückte. Eine unglückliche Aktion von Dum – und erst die vierte rote Karte in seiner Spielerkarriere überhaupt. Die Strafe: vier Spiele Sperre. Darüber ist er nicht genauso überrascht wie über die Tatsache, dass er auch heute Abend (19.30 Uhr, Stadion am Zoo, Hubertusallee) im Niederrheinpokal pausieren muss. Auf die Partie gegen den Wuppertaler SV hatte sich der Ex-Profi gefreut, denn in der vergangenen Saison spielte er noch in der Regionalliga mit dem FC Schalke 04 II gegen den Wuppertaler SV.

Auch Teammanager Michael Kulm weiß um die große Herausforderung, die auf den VfB wartet: „Dass wir im Stadion spielen, ist eine schöne Geschichte, macht es sportlich aber nicht unbedingt einfacher“, konstatiert er. „Wir werden versuchen, dem großen Gegner ein Bein zu stellen und eine Runde weiterzukommen.“ Geschenke wollen die Hildener keine machen. bs

Während die Hildener heute im Pokal antreten und am Sonntag in der Meisterschaft spielten, ist es bei Liga-Konkurrent Ratingen 04/19 genau anders herum. Für die Mannschaft von Anfonso del Cueto steht heute die Partie gegen den SC Düsseldorf-West an. Für den Trainer sind drei Zähler Pflicht. „Wir brauchen die Punkte, um uns Luft nach unten zu verschaffen“, sagt er. „Allerdings ist West natürlich kein einfacher Gegner. Die haben auch schon 16 Punkte und können guten Fußball spielen.“ Der Coach erwartet gegen die Oberkasseler eine deutlich bessere Einstellung als zuletzt bei der Pokalpleite beim FSV Duisburg. asch

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