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13.02.2017

Jägerhaus-Line: Bayzit löst Joppe ab

Sofortiger Trainerwechsel beim Bezirksligisten

Ünsal Bayzit ist ab sofort neuer Trainer des SV Jägerhaus-Linde. Archivfoto

Vor zehn Tagen hat Björn Joppe seinen Abschied vom Fußball-Bezirksligisten SV Jägerhaus-Linde im Sommer erklärt, jetzt hat sich der Verein – wie es heißt im beiderseitigen Einvernehmen – vorzeitig von ihm getrennt. Mit Ünsal Bayzit wurde auch bereits ein Nachfolger präsentiert.

Bayzit: "Ziel ist der Klassenerhalt"

Joppes Ankündigung war beim Vorstand nicht gut angekommen. Die Chemie zwischen beiden Seiten stimmte offenbar nicht mehr. Sportdirektor Michael Tappert ist aber bemüht, die Wogen zu glätten: „Björn hat hier viereinhalb Jahre lang einen super Job gemacht und war maßgeblich am Erfolg in dieser Zeit beteiligt“, sagte er in einer offiziellen Stellungnahme.

Joppe (37, Ex-Profi beim VfL Bochum und Union Berlin) hatte 2012 nach dem Abstieg in die Kreisliga das Team übernommen und führte Linde nach zwei Jahren wieder in die Bezirksliga, schaffte nach einem Abstieg am Grünen Tisch in der Saison 2014/15 den sofortigen Wiederaufstieg. Der Erfolg im GA-Pokal der Westdeutschen Zeitung im Jahr 2014 sowie das erstmalige Erreichen des Niederrheinpokals stehen weiter auf seiner Habenliste.

Zunächst will sich Joppe nun auf seine Fußballschule konzentrieren, begann außerdem am Montag in Barsinghausen den Lehrgang für den Trainer-A-Schein.

Nachfolger Ünsal Bayzit hat ebenfalls Zweitliga-Erfahrung (26 Spiel für Fortuna Köln) und übernimmt das Team mit seinem Bruder Cumhur. Beide hatten bis 2015 beim Wuppertaler SV die Co-Trainer-Rolle neben Thomas Richter inne. „Ich freue mich auf die Aufgabe. Das vordringliche Ziel ist jetzt der Klassenerhalt“, sagt der 45-jährige Bayzit. Zunächst sei die Zusammenarbeit bis zum Saisonende vereinbart worden, ein weiteres Engagement aber nicht ausgeschlossen. Am Dienstag wird er erstmals das Training leiten, war am Sonntag bei Testspiel gegen Union zunächst nur Zaungast. Da führte Linde, am Rand betreut vom verletzten Kapitän Damian Schary, mit 2:0, ehe der Schiedsrichter die Partie nach 70 MInuten abbbrach, weil zwei Spieler aneinandergeraten waren.

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