09.03.2018

Manno: „Wir haben genug trainiert“

WSV-Kapitän vor dem Re-Start in die Meisterschaft

Gaetano Manno sieht sein Team gut aufgestellt. (Foto: Stefan Fries)

18 Wochen lang kein Meisterschaftsspiel: Eine so lange Winterpause hat Gaetano Manno in seiner langen Fußballerkarriere noch nicht erlebt.

Deshalb ist der Kapitän des Wuppertaler SV auch besonders froh, dass es für ihn und seine Mannschaft am Samstag um 14 Uhr mit dem Regionalliga-Spiel beim Tabellennachbarn SV Rödinghausen (der WSV ist Siebter, Rödinghausen Achter) endlich wieder losgeht. „Wir haben genug trainiert, alles was jetzt noch fehlt, können wir am Samstag rauslassen“, sagt der 35-Jährige im Hinblick auf die lange, allerdings immer wieder durch das Wetter gestörte Vorbereitung.

„Schade, dass nach dem guten Trainingslager viele Test- und Meisterschaftsspiele ausgefallen sind, doch ich hoffe, wir können die guten Trainingsleistungen auf den Platz bringen“, so Manno. Wie seine Kollegen, musste auch er sich erst auf den neuen Trainer Christian Britscho einstellen. „Die Mannschaft hat die gesamte Situation angenommen. Es gibt auch nichts zu mosern, wenn ein neuer Trainer einige neue Abläufe umzusetzen versucht. Ich unterstütze ihn dabei“, versichert Manno. Er habe es zudem als seine Aufgabe als Kapitän angesehen, die Spannung in der Mannschaft in den vergangenen Wochen hochzuhalten.

Manno selbst fühlt sich topfit – wie in den letzten zehn Spielen des vergangenen Jahres. Auch die Mannschaft mache auf ihn einen guten Eindruck, selbst wenn der erneut an der Schulter verletzte Kevin Hagemann natürlich schmerzlich vermisst werde. „Da muss nun eben ein anderer einspringen.“ Bei den fünf Neuen seien definitiv einige Verstärkungen und gute Optionen dabei.

Wo man aber wirklich stehe, das müssten erst die Spiele zeigen. Die beiden Auftaktgegner mit Rödinghausen und Viktoria Köln sechs Tage später seien dabei sicher keine Wunschgegner. „Aber auch das muss man nehmen, wie es kommt“, sagt Manno. Für ihn wird es voraussichtlich seine letzte Saison sein. Sein Vertrag läuft aus, Gespräche über eine Verlängerung gab es bisher nicht. „Auch wenn es so bleiben sollte, werde ich mich hier bis zum letzten Tag voll reinhängen“, versichert der Kapitano.

(von Günter Hiege)

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