11.03.2018

Oberliga: FSV enttäuscht gegen Monheim

Schwaches Spiel der Füchse beim 1:4

Asterios Karagiannis hielt mit starken Paraden die Schlappe des FSV in Grenzen. Archivfoto

Zeigte der FSV Vohwinkel am vergangenen Mittwoch bei der knappen 3:4-Niederlage noch eine starke Leistung, so konnten sie sich am Sonntag bei ihrem Torhüter Asterios Karagiannis bedanken, dass das Ergebnis gegen den 1. FC Monheim nicht vollends zum Debakel wurde.

"Die Mannschaft hat nichts daraus gelernt, was wir ihr mit auf den Weg gegeben haben", sagte FSV-Coach Marc Bach frustriert. "Sie können sich bei Asti bedanken, dass sie gegen einen Gegner, der 70 Prozent seines Leistungsvermögens abgerufen hat, nicht untergegangen sind." Mit 1:4 waren die Füchse also gut bedient, obwohl Gäste-Trainer Dennis Ruess zur Pause seine Mannschaft lautstark auf die ihm nicht entgangenen Defizite aufmerksam gemacht hatte. Die knappe 1:0-Führung zur Pause war ihm offensichtlich aufgrund der mangelnden Chancenverwertung viel zu wenig. Noah Salau war in der 13. Minute durch die an diesem Tag indisponierte FSV-Abwehr spaziert und hatte Karagiannis keine Chance gelassen. Bei den Gästen verdienten sich der quirrlige Matteo Agrusa, Salau und Benjamin Schütz ein besonderes Lob, während bei den Gastgebern neben Karagiannis, der zweimal fantastisch rettete, lediglich Erwin Mambasa Normalform zeigte. Torchancen auf Seiten der Füchse waren Fehlanzeige. Nach einem Doppelpass in der 48. Minute und einem überflüssigen Foulspiel von Anastasios Kostikidis an Christoph Lange verwandelte Schütz den fälligen Strafstoß sicher zum 2:0. Bachs Doppelwechsel (50.) wurde fünf Minuten später bestraft: die zu weit aufgerückten Gastgeber kamen nicht schnell genug zurück, und Abdelkarim Afkir hatte beim 3:0 alleine vor Karagiannis leichtes Spiel. Nach einer Stunde holte der FSV-Keeper zwei Unhaltbare reaktionsschnell von der Linie. Mit der ersten richtigen und einzigen Torchance verkürzten die Füchse in der 71. Minute auf 1:3: Martin Lyytek hatte den aufgerückten Maxim Baudenbacher bedient, der das Spielgerät mit dem Kopf zu Frederic Lühr verlängerte. Lühr wuchtete den Ball anschließend per Kopf platziert ins Eck. Fünf Minuten später klingelte es erneut auf der Gegenseite, nachdem Schütz das Leder gegen drei Gegenspieler behauptet und eingenetzt hatte. Spektakulär vereitelte Karagiannis gegen Robin Kreis das 1:5. "Es hätte wesentlich unangenehmer für die Vohwinkler werden können, wäre ihr Keeper nicht über sich hinausgewachsen. Zudem haben bei uns vier Stammspieler gefehlt, die aber von den Jungs aus der zweiten Reihe gut ersetzt wurden. Das war ein blitzsauberer Auftritt", analysierte Monheim-Coach Dennis Ruess die einseitige Partie.

(von Peter Ryzek)

Kommentieren

Vermarktung: