03.06.2018

Oberliga: FSV Vohwinkel verabschiedet sich mit einem Sieg

4:3-Erfolg des Absteigers gegen Velbert

Der FSV Vohwinkel gab gegen Velbert nochmal alles und wurde belohnt. Foto: Andreas Fischer

Im letzten Spiel dieser Saison hieß es für einige Akteure im Team des FSV Vohwinkel Abschied nehmen. Neben der Japan-Fraktion Ryo und Shun Terada sowie Atsushi Kanahashi standen Nico Sudano, Dominik Heinen, Eliot Cakolli und Toni Zupo in der Anfangsformation, die das FSV Trikot zum letzten Mal trugen

Doch alle legten sich noch einmal mächtig ins Zeug und lieferten beim 4:3 (2:1) gegen den Tabellenfünften SSVg Velbert eine sehr ordentliche Partie. Es war der zweite Sieg in Folge für den seit Wochen feststehenden Absteiger.

„Die Mannschaft hat noch einmal gezeigt, was in ihr steckt und gegen ein Spitzenteam eine tolle Leistung gezeigt“, befand Interims-Coach Marvin Schneider, der den FSV in Richtung VfB Hilden verlassen wird.

Mit einem Paukenschlag starteten die Füchse in die Partie, als Martin Lyttek in Höhe der Mittellinie einen Freistoß blitzschnell ausführte. Er sah, dass Gäste-Keeper Marius Ebener zu weit vor seinem Tor stand und schoss den Ball aus fast 50 Metern ins Tor (2.). Beide Teams sprühten vor Spielfreude und wollten den Zuschauern noch einmal etwas bieten. Besonders die Gäste hatten durch Erhan Zent, Julian Kray und den starken Aliosman Aydin sehr gute Einschussmöglichkeiten, gingen aber zunächst sehr schlampig damit um. Bis Michael Smykacz nach guter Vorarbeit von Aydin direkt verwandelte (29.). Immer wieder klärte die aufmerksame FSV-Abwehr, insbesondere Moritz Winter, vor den einschussbereiten Velbertern. Mit dem Pausenpfiff nutzen die Füchse eine ihrer guten Chancen durch Atsushi Kanahashi nach glänzendem Zuspiel des starken Lyttek. Auch der Ausgleichstreffer durch Kray (48.) schien die Vohwinkler diesmal nicht aus dem Konzept zu bringen.

Mit einem Traumfreistoß vom linken Strafraumeck besorgte Dominik Heinen in der 56. Minute die erneute Führung. Die Schlossstädter besaßen in der Folgezeit zahlreiche Chancen zum Ausgleich, allen voran Aydin, Max Machtemes und der eingewechselte Moses Lamidi. Doch einmal mehr bewies FSV-Keeper Asterios Karagiannis seine Klasse mit starken Reflexen, oder aber die Abwehr warf sich aufopferungsvoll in die Schüsse des Gegners. Sieben Minuten vor dem Ende flankte Lyttek butterweich von der rechten Seite in die Mitte, wo der eingewechselte Freddy Lühr lauerte und zum 4:2 einköpfte. Mit dem Schlusspfiff gelang dem eingewechselten Giannis Giorgou nur noch der 3:4-Anschlusstreffer.

(von Peter Ryzek)

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