29.12.2017

Oberliga: Ludenberg und Sisic wollen die TuRU in ruhiges Fahrwasser steuern

Düsseldorfer hoffen auf ein ruhigeres 2018

(Foto: Lübke)

Ilja Ludenberg war in den letzten Tagen vor dem Jahreswechsel sehr fleißig. Zu den letzten Amtshandlungen des neuen sportlichen Leiters des Fußball-Oberligisten TuRU in diesem Jahr zählte die Verpflichtung von Abwehrspieler Anil Ozan und Mittelfeldakteur Christopher Krämer.

Damit stellte Ludenberg die Weichen für ein hoffentlich ruhigeres Jahr 2018, nachdem es 2017 sowohl sportlich als auch emotional auf und ab ging an der Feuerbachstraße. Der (vorzeitige) Abgang des langjährigen Trainers Frank Zilles, der in die kurze Amtszeit, aber ereignisreiche Amtszeit des ehemaligen Direktor Sport Bernd Meinhardt fiel, sorgten abseits des Platzes für viel Gesprächsstoff. Auf dem Platz legte die TuRU unter Zilles-Nachfolger Dennis Brinkmann einen furiosen Saisonstart hin, der die Mannschaft zwischenzeitlich sogar bis an die Tabellenspitze führte. Es folgten Ende Oktober die Trennung von Meinhardt und kurz darauf der Abschied von Brinkmann. Die Unruhe übertrug sich auf die Mannschaft, die im Jahresendspurt zudem mit Verletzungspech zu kämpfen hatte.

So wurde der kurzzeitige Ligaprimus zuletzt bis auf Rang 13 durchgereicht. Auch dem vor wenigen Wochen als neuer Trainer engagierte Samir Sisic konnte die Wende unter schwierigen Rahmenbedingungen noch nicht gelingen. Richtig bewerten darf man Sisic‘ Arbeit aber erst nach der bald anstehenden Rückrundenvorbereitung, zu der ihm dann auch ausreichendes Spielerpersonal zur Verfügung stehen wird. Die Rückkehr der verletzten Offensiv-Asse Saban Ferati und Jacob Yusuf Ballah ist ebenso wichtig, wie die bereits getätigte Aufstockung des Kaders. Florian Abel sollte in der Lage sein, die fußballerische Qualität des Teams sofort zu steigern. Bei den Rückkehrern Christopher Krämer, Anil Ozan und Markus Rychlik ist Geduld gefragt. Das Trio spielte zuletzt wenig bis gar nicht. Daher ist auch nicht auszuschließen, dass IIja Ludenberg auch im neuen Jahr weitere Verstärkungen an Land zieht, um die TuRU schnell wieder in ruhigere Fahrwasser zu steuern.

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