15.05.2018

Windmüller und Kramer sind die Dauerbrenner beim WSV

Saisonbilanz zum Regionalligisten

Gino Windmüller (l.) und Christopher Kramer hatten in der eben abgelaufenen Saison die meisten Einsätze im WSV-Trikot. Archivfoto

Was den Spielstil beim WSV unter Trainer Stefan Vollmerhausen und seinem Nachfolger Christian Britscho angeht, hat sich einiges verändert. Ein Blick auf die Saisonstatistik verrät allerdings, dass beide in dieser Saison ähnlich erfolgreich waren. Vollmerhausen brachte es in den 18 Spielen unter ihm auf einen Punkteschnitt von 1,61, unter Britscho lag der in 16 Spielen bei 1,68.

Unter den 28 eingesetzten Spielern (der Langzeitverletzte Sandy Husic kam auf keinen Einsatz, Marcel Damaschek machte nur ein Spiel, bevor er in Aachen zum Stammspieler wurde, Pierre Becken nur zwei Spiele, bevor er nach Berlin wechselte) stach Ligatorschützenkönig Christopher Kramer nicht nur wegen seiner 20 Treffer und vier Torvorlagen heraus. Er war auch der einzige, der in allen 34 Spielen auf dem Feld stand. Bei der Einsatzzeit überflügelte ihn Gino Windmüller mit 2963 Minuten in 33 Spielen um 20 Minuten. Mit acht Treffern war der lange Mittelfeldspieler auch der zweitbeste Schütze des WSV, gefolgt von Enzo Wirz und dem erst im Winter gekommenen Enes Topal mit jeweils fünf Treffern.

Direkt dahinter steht schon Kevin Hagemann, der für seine vier Tore und drei Vorlagen nur neun Spiele Zeit hatte, bevor er gegen Aachen auf die Schulter fiel und in der Wintervorbereitung mit der gleichen Verletzung erneut ausfiel. Auch bei Gaetano Manno wäre bei weniger Verletzungspech sicher mehr drin gewesen als seine drei Tore und sechs Torvorlagen, die er in 21 Spielen beisteuerte. Noch mehr Tor-Assists gelangen nur Linksverteidiger Niklas Heidemann, der in 28 Spielen bei 2483 Einsatzminuten auf sieben Vorlagen und ein Tor kam.

Zu den Top-Ten, was die Einsatzzeiten der Feldspieler betrifft, gehören hinter Windmüller, Kramer, Heidemann und Wirtz noch Kevin Pytlik (1666 min), der im kompletten Jahr 2018 verletzte Peter Schmetz (1632), Andre Mandt (1583), Gaetano Manno (1464), der zum Winter nach Wiedenbrück gewechselte Innenverteidiger Tristan Duschke (1438) und der dann für die gleiche Position gekommene Tjorben Uphoff (1412). Neben den Winterzugängen Uphoff, Topal, Sascha Schünemann, Semir Saric und Michael Blum stach als Neuentdeckung 2018 Marco Cirillo heraus, der mit seinen 19 Jahren zuletzt Stammspieler war und es auf vier Torvorlagen und einen Treffer brachte.

Auf der Torwartposition kam Joshua Mroß zu zehn Einsätzen, kassierte dabei neun Gegentore, Sebastian Wickl absolvierte 24 Partien und musste 38 Mal hinter sich greifen.

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