04.12.2017

Wolfgang Bergemann vollendete 70. Lebensjahr

Bekannter Wuppertaler Trainer "rundete"

Wolfgang Bergemann vollendete sein 70. Lebensjahr. Archivfoto

Die Glückwünsche zahlloser ehemaliger Spieler dürften Wolfgang Bergemann sicher sein.

Selbst als Fußballer bei Schwarz-Weiß aktiv, startete er bereits mit Mitte 20 seine Trainerlaufbahn, damals beim WSV in der Jugend und bei den Amateuren. Der WSV war dann vor drei Jahren auch seine bis dato letzte Station, als er aus alter Verbundenheit noch einmal die zweite Mannschaft übernahm, die aber nicht mehr die Substanz hatte, die Bezirksliga zu halten. Ansonsten bewegte sich Bergemann meist zwischen Landes- und Oberliga, feierte mit dem 1. FC Wülfrath und dem TSV Ronsdorf Aufstiege in die Verbandsliga (die damals vierthöchste Klasse), wirkte auch beim ASV, beim Cronenberger SC, dem 1. FC Neuss und in Ratingen.


Mit dem Herzen ist er beim Fußall immer noch voll dabei, verfolgt wenn möglich live die Spiele des FC Wetter, wo sein Schwiegersohn Markus Dönninghaus Trainer ist. Selbst aktiv zu werden, gestattet seine Gesundheit nicht (u.a. künstliche Hüfte und Kniegelenk). Dass Jupp Heynckes mit 72 noch einmal den „Ausputzer“ bei Bayern München spielt, findet er klasse. „Alter schützt vor Erfolg nicht, er hat eine tolle Aura und eine tolle Ansprache an die Spieler“, kommentiert Bergemann. Die persönliche Ansprache ist ihm selbst als Trainer immer sehr wichtig gewesen. 

(von Günter Hiege)

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