12.08.2017

WSV klettert auf Rang zwei (mit Bildergalerie und Video)

3:0-Sieg gegen Aufsteiger Wegberg-Beeck

Vorbereiter nimmt Torschütze Huckepack: Christopher Kramer herzt Kevin Hagemann. Fotos: Kurt Keil

Durch einen ungefährdeten 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen den Aufsteiger Wegberg-Beeck hat sich der Wuppertaler SV vorerst in der Spitzengruppe der Regionalliga West festgesetzt.

Hagemann trifft doppelt

Windmüller (2.) brachte die Gastgeber mit einem Kopfball nach Freistoß von Mandt früh auf die Siegerstraße. Der WSV kontrollierte zwar die Partie, entwickelte gegen den stets bemühten Aufsteiger im Abschluss aber zu wenig Druck nach vorne. Gästespieler Fäuster half kräftig beim zweiten Treffer mit. Fäusters Rückpass wurde zur Beute von Hagemann (36.), der Torhüter Zabel aussteigen ließ und den Ball ins leere Tor schob.
Der WSV konnte bei diesem Arbeitssieg nicht an die Gala vom Derby gegen Essen anknüpfen, dafür aber den guten Saisonstart fortsetzen. 2108 Zuschauer sahen kein Fußballfeuerwerk, aber einen weiteren Sieg ihrer Mannschaft, die dabei ist, Selbstvertrauen für die kommenden lösbaren Aufgaben aufzubauen. Noch läuft nicht alles rund - vor allem in der Offensive, doch die treuen und geduldigen WSV-Fans wurden kurz vor Schluss noch durch den zweiten Treffer von Hagemann belohnt, der einen Konter nach Flanke von Kramer zum 3:0-Endstand volley abschloss.

WSV: Wickl - Damaschek, Schmetz, Duschke, Pagano - Windmüller - Wirtz (62. Manno), Mandt (73. Steinmetz), Grebe (83. Dowidat), Hagemann - Kramer

Stimmen

Kevin Hagemann: "Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, es war das erwartet schwere Spiel nach einer anstrengenden Woche. Dafür haben wir es souverän gemeistert. Mir ist wichtig, dass wir als Mannschaft gewinnen. Natürlich freue ich mich dann auch, wenn ich Tore schieße, aber wenn am Ende des Tages jemand anderes trifft und wir drei Punkte einfahren, freue ich mich mindestens genauso."

Enzo Wirtz: "Es war super, gegen die alten Kollegen zu spielen. Man trifft auf viele alte Gesichter, mit denen man ein Jahr lang viel Zeit verbracht hat. Da ist man dann natürlich besonders motiviert gegen die alten Kumpanen zu spielen und will sich keine Blöße geben. Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber der Sieg geht völlig in Ordnung."

(Von Kevin Posthaus)

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