15.04.2018

WSV legt gegen Fortuna II nach (mit Bildergalerie und Video)

3:1-Sieg gegen Düsseldorfer

Seinen 13. Saisontreffer erzielte Christopher Kramer (r.) in Düsseldorf. Fotos: Kurt Keil

Vier Tage nach dem Derby-Sieg gegen RW Essen hat Regionalligist Wuppertaler SV nachgelegt. Beim Nachbarn Fortuna Düsseldorf II kam die Mannschaft von Christian Britscho am Sonntag zu einem verdienten 3:1 (1:0)-Erfolg, behauptete Rang sechs und baute die Bilanz unter dem neuen Trainer auf 13 Punkte aus acht Spielen aus.

Der WSV versuchte von Beginn an, die Initiative zu ergreifen, die schnellen Außenverteidiger Silvio Pagano und Niklas Heidemann mit in die Angriffe einzubinden und auch spielerische Lösungen zu suchen. Marco Cirillo, der sich nach seinen guten Leistungen als Einwechselspieler in Oberhausen und gegen Essen einen Startelfeinsatz für den verletzten Dennis Dowidat verdient hatte, wusste dabei erneut zu gefallen.

Weil die Fortuna aber zunächst kompakt stand und den WSV früh störte, versuchten es die Gäste auch öfter mit langen Bällen. War die Fortuna-Abwehrreihe erst einmal überspielt, wurde es sofort gefährlich. So nach 15 Minuten, als Pagano sich durchsetzte und scharf nach innen passte. Christopher Kramer, der seit fünf Begegnungen auf seinen 13. Saisontreffer wartete, erwischte die Kugel sechs Meter vor dem Tor, setzte sie aber mit der Innenseite über die Latte.

Eine Viertelstunde später war es aber so weit: Diesmal kam die Flanke von der anderen Seite von Niklas Heidemann, der seinem Gegenspieler mal wieder enteilt war, und Kramer verwertete sie in der Mitte sehenswert volley zum verdienten 1:0. Nun hatte der WSV das Heft des Handelns klar in der Hand. In einer ähnlichen Situation wie beim 1:0, diesmal auf Flanke von Cirillo, scheiterte Enzo Wirtz, der Dreifach-Torschütze gegen Essen, am klasse reagierenden Routinier Thorsten Stuckmann im Fortuna-Tor.

Mit den schnell nachrückenden Mittelfeldspielern Gino Windmüller und Sascha Schünemann versuchte der WSV in Ballbesitz immer wieder die Fortuna zu überlisten. Hatte mit Windmüller, Wirtz und Kramer zudem die Lufthoheit. Weil Trainer momentan viele Offensivalternativen fehlen, hatte er die A-Jugendlichen Ögun Serder und Robin Wodniok mit auf die Bank genommen. Auch das ein Zeichen für den offensiven Ansatz.

Den unterstrich seine Mannschaft auch nach der Pause, kam durch den in den vergangenen Wochen auf der rechten Offensivposition starken Enes Topal zum 2:0. In rechter Strafraumposition nutzte er die Chance aus, als sich ein Gegenpieler bei einer Wirtz-Hereingabe veschätzte. Auch Topal bietet sich für einen neuen Vertrag an. Problem des WSV sind die begrenzten Geldmittel, die es laut Sportdirektor Manuel Bölstler schwierig machen, die aktuelle Mannschaft komplett zu halten.

In jedem Fall betrieb die auch am Sonntag weiter fleißig Werbung für sich, legte nach 70 Minuten durch den kurz zuvor eingewechselten Semir Saric zum 3:0 nach. Das 1:3 durch den mit berühmtem Namen ausgestatteten 20-Jährigen Emre Can kam für die Fortuna, die sich lange zu ergeben schien, zu spät.

Der WSV dachte nun wohl schon etwas an Mittwoch, wenn Wattenscheid zum Nachholspiel ins Stadion am Zoo kommt.

(von Günter Hiege)

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