10.11.2017

WSV-Spiel: Hilfsdienste versprechen bessere Abläufe

Staatsanwaltschaft prüft Anzeige gegen Grebe

Der Spieler des KFC Uerdingen, Christian Müller, musste sehr lange auf eine Behandlung warten. (Foto: Stefan Fries)

In Sachen Sanitätseinsatz beim Fußballspiel zwischen dem Wuppertaler SV und dem KFC Uerdingen am Samstag, bei dem ein KFC-Spieler minutenlang auf eine Behandlung warten musste, haben der WSV und die Arbeitsgemeinschaft der Wuppertaler Hilfsorganisationen eine Erklärung abgegeben.

Die Behandlung habe sich aufgrund der organisatorischen Rahmenbedingungen verzögert. Wie es dazu kam, bedürfe der Klärung. Diese sei zusammen mit dem WSV eingeleitet, damit sich so etwas nicht wiederhole.
Dem haben auch die Malteser zugestimmt, die am Samstag die Einsatzleitung hatten und sich im Zuge einer Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung zunächst nicht äußerten.
Die Staatsanwaltschaft prüft parallel auch eine Anzeige, die gegen WSV-Spieler Daniel Grebe wegen fahrlässiger Körperverletzung eingegangen ist. Er hatte in der Erregung den Notarzt geschubst, der sich dem Verletzten im Gehschritt näherte.

(von Günter Hiege)


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