Grün-Weiß steht im Viertelfinale

17.07.2017

GA-Pokal: Neuformierte Sudberger treffen auf etablierten TFC

Der SSV Sudberg mit Trainer Thorsten Ellermann (l.) macht einen Neuanfang in der Kreisliga B. Foto: Verein

Im zweiten Achtelfinale des traditionsreichen Fußball-GA-Pokals hat sich Bezirksligist Grün-Weiß Wuppertal gestern am Erbacher Berg in Wülfrath mit 3:0 gegen A-Kreisligist Einigkeit Dornap-Düssel durchgesetzt.

Einigkeit Dornap - Grün-Weiß Wuppertal 0:3

Das Spiel war spannender, als es das Ergebnis ausdrückt. Beide Teams hatten zahlreiche Chancen. Schon nach elf Minuten brachte Shkelzim Shabani Grün-Weiß nach einem Pass von Gzim Shabanaj in Führung. Danach drückte Dornap auf den Ausgleich, ging aber zu schlampig mit seinen Gelegenheiten um. Allein Kevin Lange scheiterte vor und nach der Pause fünfmal. GW-Trainer Michael Kluft sen. bemängelte, dass seine Spieler zu tief standen. Aber in der Schlussphase sorgten Elbin Redzepovic (81.) und Liwaa Adnan Mohammed (88.) für die Entscheidung.

Im Viertelfinale am Sonntag hat Grün-Weiß nun ein Heimspiel, denn die beiden Sonntagspartien werden im Höfen ausgetragen. Dort treffen die Gastgeber um 16 Uhr auf den Sieger der heutigen Partie FK Jugoslavija gegen FC 1919 und dürfen sich Hoffnungen machen, auch das Vierer-Finalturnier zu erreichen. Das wird am Sonntag, 30. Juli ebenfalls in der Felsen-Arena ausgetragen. lars

Einigkeit Dornap: Schlacht, Wasmus, Römer (57.Stasun), van Hueth, Lange, Czaja, Bartl (46. Kumpmann), Wachnitzka, Stelzer, Boock (46. Zahner).

Grün-Weiß: Blume, Mohammed,Shabani (68. Papa), Cheikh Khamit, Pappas (68. Röll), Shabanaj (81. Bordieri), Redzepovic, Lainas, Diallo Mushir Karim, Sejdijaj.

(von Günter Hiege)

SSV Sudberg - TFC Wuppertal (Mittwoch, 19. Juli, 19.30 Uhr)

Alles auf Anfang in Sudberg, wo Thorsten Ellermann und Rainer Finkenbusch gemeinsam das Zepter übernommen haben. Mit neuem Elan und vielen jungen Spielern möchte Sudberg so schnell wie möglich zurück in die Kreisliga A. "Es ist sehr schade, dass so ein Traditionsverein wie der SSV nur in der Kreisliga B spielt", meint Ellermann. Aus dem alten Kader sind lediglich vier Spieler übrig geblieben, 20 Neuzugänge wurden an die Riedelstraße geholt. Nach zwei überzeugenden Testspielsiegen zum Auftakt (gegen Grün-Weiß II und Sonnborn II) folgt nun das erste Pflichtspiel gegen den A-Ligisten. Für den TFC ist es der erste Auftritt in der neuen Saison. "Wir freuen uns darauf, dass es endlich wieder losgeht", meint Spielertrainer Ali Abou-Khalil. Er wird in Sudberg vor allem seine Neuzugänge unter die Lupe nehmen. Von einem möglichen Bezirksliga-Aufstieg wollen die TFC-Verantwortlichen in dieser Saison zunächst einmal nichts wissen.

(Von Marc Posthaus)

Viktoria Rott - SF Dönberg (Mittwoch, 19. Juli, 19.30 Uhr)

Für Dönbergs Coach Daniele Varveri ist die Partie bei Aufsteiger Viktoria Rott keine wie jede andere. "Der Rott ist meine Heimat, es ist etwas Besonderes dort zu spielen." Im ligainternen Duell will sich der SFD gut aus der Affäre ziehen, auch wenn es für beide Teams urlaubsbedingt personell nicht so rosig aussieht. Dönberg verlor zuletzt gegen den ASV Wuppertal mit 1:3 und bot dabei eine solide Leistung. Für die Gastgeber ist es die Möglichkeit, gegen einen Ligakonkurrenten die aktuelle Leistngsstärke zu testen. Die Mannschaft von Trainer Pascal Sack war zuletzt beim Städtecup im Stadion am Zoo unterwegs, wo es erwartbare Niederlagen gegen den WSV und den TSV Ronsdorf gab. Für die Liga hat Sack nur einen Wunsch: "Schnellstmöglich 40 Punkte erreichen."

(Von Marc Posthaus)

FK Jugoslavija - FC 1919 (Mittwoch, 19. Juli, 19.30 Uhr)

Mannschaft im Umbruch gegen eingespieltes Team heißt es am Opphof. Bei Gastgeber und Bezirksliga-Absteiger FK Jugoslavija hat Trainer Miroslav Arsenjevic neun neue Spieler einzubauen. Mit Torwart Andreas Isberner (Wülfrath), Goran Karanovic, den beiden Mujkanovic-Brüdern sowie Denis Arndt haben gleichzeitig fünf Spieler den Verein verlassen. Mit der Formulierung der Saisonziele ist man am Opphof dementsprechend noch vorsichtig. Arsenjevic ist allerdings überzeugt, dass die Truppe das Potenzial hat, gleich oben mitzuspielen. Das Problem ist nur, dass zu Saisonbeginn viele Spieler noch im Urlaub sind. „Für Mittwoch und auch ein mögliches Viertelfinale am Sonntag gegen den Sieger Dornap/Grün-Weiß kann ich aber noch eine schlagkräftige Mannschaft stellen“, so Arsenjevic.

Das gilt allerdings auch für den heutigen Gegner FC 1919. Das Team von der Eschenbeek gehörte als Aufsteiger aus der Kreisliga B in der vergangenen Saison zu den positiven Überraschungen der Kreisliga A. Nach der Vorrunde sogar Dritter, stand am Ende immer noch ein guter sechster Platz zu Buche. „Wir sind eher noch stärker geworden“, sagt Trainer Marcus Rylewicz, der fast komplett auf das letztjährige Team bauen kann. Als Verstärkung ist sogar noch Mittelfeldrenner Niklas Köhler von Germania dazugekommen. Auch Matthias Cziemoch und David Black sind faktische Neuzugänge, waren sie doch in der vergangenen Saison aus privaten und Verletzungsgründen kaum einsetzbar gewesen und sind jetzt mit vollem Elan zurück. Mit Robert Moh gibt es nur einen Abgang. Zum GA-Pokal sagt Marcus Rylewicz: „Wir wollen unbedingt weiterkommen.“

(von Günter Hiege)

BV 1885 Azadi - SC Sonnborn (Donnerstag, 20. Juli, 19.30 Uhr)

So schnell kann es gehen: Vergangene Saison trennten beide Mannschaften noch zwei Ligen, nun treffen am Mittwoch zwei A-Ligisten auf der Kaiserhöhe aufeinander. Auf dem Papier dürfte Bezirksliga-Absteiger Sonnborn, der am Sonntag den ersten Testspielsieg einfuhr, Favorit sein. Doch Vorsicht ist geboten: Azadis Heimstärke ist gefürchtet. Die Mannschaft von Trainer Halil Erdim kegelte in der ersten Runde den TSV Ronsdorf aus dem Turnier. Nach dem Aufstieg aus der Kreisliga B möchte Azadi sich in der Kreisliga A akklimatisieren. Der SCS muss sich mit diversen Neuzugängen in der Kreisliga A erst einmal finden. Kein Wunder also, dass das Thema Wiederaufstieg dort keines ist.

(Von Marc Posthaus)

Der Überblick

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TSV Beyenburg - FSV Vohwinkel (Donnerstag, 20. Juli, 19.30 Uhr)

Der Pokalverteidiger und Neu-Oberligist stellt sich im Wuppertaler Osten vor und lässt keinen Zweifel daran, dass er weiterkommen will. „Wir wollen unseren Titel aus dem Vorjahr verteidigen und dazu gilt es zunächst, Beyenburg zu schlagen“, sagt Trainer Marc Bach. Mit 25 Mann sei der Kader groß genug, um einen Tag nach dem Benefizspiel gegen den WSV auch in Beyenburg ein starkes Team zu stellen. Dabeisein könnte auch der jüngste Neuzugang Erwin Mambasa. Der 22-Jährige zentrale Mittelfeldspieler von Mittelrheinliga-Absteiger Germania Windeck hatte auch beim WSV ein starkes Probetraining absolviert, war, weil der Kader dort zu war, den Vohwinkelern empfohlen worden. TSV-Trainer Michele Velardi sieht sein Team mit Bruder Luciano und fünf Nachwuchsspielern gut verstärkt, aber dennoch als krassen Außenseiter.

(von Günter Hiege)

SSV Germania - ASV Wuppertal (Donnerstag, 19.30 Uhr)

Auf dem Freudenberg treffen zwei ehemalige Linde-Trainer mit ihren neuen Klubs aufeinander. Björn Joppe stapelt mit dem SSV Germania zunächst einmal tief, obwohl er mit den Zugängen Thomas Rohde, Moritz Ottenbruch Sven Gatzenmeier (alle Linde) und Osman Shala (ASV) durchaus eine gute Rolle in der Kreisliga-A spielen sollte. Neu-ASV-Coach Ünsal Bayzit, der mit Bruder Cumhur und Nico Ducas das Trainergespann bildet, lässt aber keinen Zweifel aufkommen, dass der ASV weiterkommen will. Das Starensemble um Issa Issa und Alen Ruzic hat sich mit Ferhat Ural, Mario Filai, Tobias Schäfer, Orlando Paulo, Vincenzo Graziano und Franceso Serleti stattlich verstärkt.

(von Günter Hiege)