Titelspiele der Herren und Damen in der Ruten- und Lüntenbeck

24.05.2016

Kreispokal-Endspiele an Fronleichnam

Linde (hier gegen Heiligenhaus im Halbfinale) sieht sich im Endspiel als Außenseiter. Archivfoto

Im Kreispokal-Endspiel der Herren treffen am Donnerstag, 26. Mai, Bezirksligist Grün-Weiß 89/02 und Bezirksliga-Aufsteiger SV Jägerhaus-Linde aufeinander. Anstoß ist um 15 Uhr in der Rutenbeck. Bei den Damen heißt die Finalpaarung Linde gegen Fortuna. Beginn ist um 12 Uhr in der Lüntenbeck.

Linde sieht sich als Außenseiter

Linde-Trainer Björn Joppe sieht seine Mannschaft als Außenseiter, denn es fehlen viele verletzte Spieler, wie Alexander Holthaus, Marius Schubert und Sven Sengstock. „Wir werden wohl nur zwölf Spieler zusammenbekommen, wollen die überragende Saison aber trotzdem mit dem Sieg im Kreispokal krönen“, sagt Joppe und fügt an „Grün-Weiß ist eine sehr spielstarke Mannschaft, da muss bei uns schon alles passen.“
Die Grün-Weißen liegen in der Bezirksliga mit ausgeglichener Bilanz auf dem achten Tabellenplatz. Auch GW-Trainer Luciano Velardi muss mit Marco Cangelosi, Jean Baumgarten und Sergen Isler auf wichtige Spieler verzichten. Er sieht seine Mannschaft nicht als großen Favoriten, will aber den Pokal in den Höfen holen. „Linde hat die Kreisliga dominiert, die Mannschaft ist eingespielt. Ich erwarte ein enges Spiel auf Augenhöhe“, sagt er.

CSC spielt um Rang drei

Im Spiel um Platz drei im Kreispokal, geht es um den Einzug in den Niederrheinpokal 2016/17. Der Cronenberger SC trifft dabei in der Rutenbeck um 12 Uhr auf Ligakonkurrent SSVg Heiligenhaus, der dem CSC Anfang April eine schmerzhafte 4:5-Niederlage zufügte. Damals führten die Cronenberger nach 70 Minuten bereits mit 4:1, bevor Christian Schuh mit vier seiner insgesamt fünf Tore das Spiel im Alleingang drehte. „Das wird ihm nicht noch einmal gelingen, denn wir wollen uns unbedingt für den Niederrheinpokal qualifizieren“, sagt Dönninghaus.

Saisonbilanz spricht für Linde-Damen

Das Kreispokal-Endspiel der Frauen wird am Donnerstag, 26. Mai, um 12 Uhr in der Lüntenbeck angepfiffen. Mit dem SV Jägerhaus-Linde und dem TSV Fortuna treffen zwei Niederrheinkonkurrenten aufeinander, aber es wird zumindest für ein Jahr das letzte Aufeinandertreffen sein, denn der TSV Fortuna steigt nach drei Jahren in Folge aus der Niederrheinliga in die Landesliga ab. Am Wochenende verloren beide Mannschaften die Generalprobe in der Liga, Fortuna kassierte eine 0:3-Heimniederlage gegen Tura Brüggen und die Linde-Frauen verloren bei der SGS Essen knapp mit 2:3. Auch die Linder sind mit der Niederrheinliga-Saison und dem aktuellen neunten Tabellenplatz unzufrieden. Linde-Trainer Andreas Rohde sagt: „Das war eine Seuchensaison mit vielen Verletzungen. Das Pokal-Endspiel am Donnerstag ist aber noch einmal ein Highlight. Wir müssen aufpassen, denn gegen uns will Fortuna immer gewinnen.“ Die Bilanz spricht in dieser Saison deutlich für Linde, das beide Meisterschaftsspiele gewann und ohne Gegentor blieb. Fortuna-Trainer Markus Schönfeld, der auch in der kommenden Landesliga-Saison bleibt, sieht seine Mannschaft in der klaren Außenseiterrolle. „Wir wollen Linde ärgern. Vielleicht können wir uns mit dem Pokalsieg die miese Saison gut abschließen“, sagt Schönfeld.