Spielinfos

SC Düsseldorf-West : Wuppertaler SV

Liga: Niederrheinpokal

Anstoss: So - 20.11. 18:00 Uhr

Spieltag: 1. Spieltag

Ergebnis: 0 : 2

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2:0-Sieg beim SC Düsseldorf West

20.11.2016

WSV bewahrt sich den Pokaltraum (mit Bildergalerie)

Gaetano Manno (l.) war Matchwinner in Düsseldorf. Foto: Otto Krschak

Durch zwei Tore von Gaetano Manno gewinnt der Regionalligist beim SC Düsseldorf West mit 2:0 und steht im Halbfinale am Niederrhein.

WSV wünscht sich nun RW Essen

Das Tor des Monats blieb Gaetano Manno versagt. Dafür erzielte der WSV-Kapitän am Totensonntag aber zwei Treffer, die für ihn und seinen Verein noch viel wichtiger werden könnten. In der 62. Minute der Niederrheinpokal-Partie beim Oberligisten SC Düsseldorf West behielt er die Nerven, schob den Ball über die Linie und legte damit den Grundstein zum verdienten 2:0-Erfolg im Viertelfinale. Den machte er dann mit einem weiteren Treffer in der Nachspielzeit endgültig perfekt.
Die Wuppertaler dürfen also weiter vom Einzug in den DFB-Pokal träumen und können gelassen auf ihren Gegner im Halbfinale warten, in dem Drittligist MSV Duisburg bereits steht und auch die Regionalligisten Oberhausen und Rot-Weiss Essen erwartet werden. Die müssen sich allerdings noch gegen die Oberligisten Hilden und Schonnebeck durchsetzen (30. November). Sollte Duisburg das Finale am Niederrhein erreichen, könnte das für den zweiten Endspielpartner bereits die Qualifikation für den DFB-Pokal bedeuten, denn die ersten vier der Dritten Liga sind automatisch dabei. Der MSV ist aktuell Spitzenreiter.
Dass die Partie am ungeliebten Flinger Broich für den WSV kein Selbstläufer werden würde, war von vorne herein klar. Zwar hat der Neuregionalligist deutlich an Qualität zugelegt, seit er im vergangenen Jahr zweimal gegen die Westler verloren hatte, doch es fiel den Wuppertalern schwer, ihre spielerische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Zumal West vor der spärlichen Kulisse von 512 Zuschauern recht forsch begann.
Der WSV übernahm zwar sehr schnell das Kommando, konnte seine Möglichkeiten - die beste davon durch Manno, der an Düsseldorfs Torhüter Siebenbach scheiterte – zunächst aber nicht nutzen.
Bis auf Mittelfeldspieler Daniel Grebe, der noch von einer Magen-Darm-Infektion geschwächt ist, setzte Trainer Stefan Vollmerhausen die gleiche Elf ein, die vor einer Woche im Meisterschaftsspiel gegen den Regionalliga-Zweiten Gladbach II beim 0:0 überzeugt hatte.
Für den Unterschied war dann aber doch wieder Manno verantwortlich. Auch wenn der WSV in der Abwehr selten in Gefahr geriet, war Mannos Treffer nach einer Stunde wie eine Erlösung und ersparte dem seriös auftretenden Regionalligisten eine mögliche Zitterpartie, je länger es 0:0 gestanden hätte.
Auch Düsseldorfs Trainer Marcus John sprach nachher von einem verdienten Sieg des WSV. Stefan Vollmerhausen meinte: „Wir hatten viele Chancen, sind aber fahrlässig damit umgegangen, deswegen hat es mit dem ersten Tor länger gedauert. Wir haben unseren Plan konsequent durchgezogen und haben nichts zugelassen. Die individuelle Klasse von Gaetano Manno hat das Spiel entschieden.“
Der meinte nachher: „Wir müssen schauen, dass wir weiter konzentriert arbeiten und wenig zulassen. Dann ist auch wieder so ein Finale möglich wie vergangene Saison.“ „Erst Essen, dann Duisburg“, wünschte sich Vorstandssprecher Lothar Stücker.

Statistik

SC West: Siebenbach - Hashimoto, Cetin, Ewertz, Zilgens, Omote (85. Tekodiomoma), Forster, Kasela Mbona, Kosmala, Keseroglu (88. Zimmermann), Stutz
WSV: Wickl - Pytlik, Schmetz, M’Bengue (46. Duschke), Heidemann - Er (57. Topal), Schwertfeger - Ilbay, Bodenröder - Manno, Hagemann (89. Wirtz).
Tore: 0:1 Manno (62.), 0:2 Manno (91.)
Schiedsrichter: Florian Heien
Gelb: Ewertz – Heidemann, Ilbay
Zuschauer: 512
Nächstes Spiel: Meisterschaft: Viktoria Köln – Wuppertaler SV, Samstag. 26. November, 14 Uhr.

Gaetano Manno: "Der Sieg geht völlig in Ordnung. Wir haben kaum was zugelassen und selber schon in der ersten Halbzeit drei, vier gute Möglichkeiten liegen gelassen. Wir freuen uns jetzt, dass wir eine Runde weiter sind. Wir müssen schauen, dass wir weiter konzentriert arbeiten und wenig zulassen. Dann ist auch wieder so ein Finale möglich wie in der letzten Saison. Klar gab es kleinere Wortgefechte auf dem Platz, aber das gehört auch irgendwo dazu. Ich denke, ich habe mit meinen beiden Toren die richtige Antwort gegeben (lacht). Es war ein bisschen schade, dass wir nicht schon früher in Führung gegangen sind, weil der Gegner dann einfach früher hätte mehr Risiko gehen müssen.
Für Samstag hoffe ich, dass wir uns an das Hinspiel gegen Viktoria erinnern. Wir werden Samstag alles raushauen und dann schauen wir mal, was beim Topfavoriten möglich ist.

Sebastian Wickl: "West hat es gut gemacht, ich denke aber, dass wir hinten raus mehr Körner hatten. Wir haben das dann gut gemacht, hätten aber natürlich schon in der ersten Hälfte das ein oder andere Tor erzielen konnen. Das ist ja derzeit so ein bisschen unser Manko. Dennoch haben wir verdient gewonnen und freuen uns jetzt sehr aufs Halbfinale. Das erste Tor war so etwas typisch für uns, wir müssen den Ball da schon vorher zweimal über die Linie drücken. (lacht). Unter dem Strich zählt aber nur das Ergebnis."

Der Winterfahrplan des WSV

Sonntag, 08.01.2017, ab 10:00 Uhr: Hallenstadtmeisterschaften (Unihalle)
Dienstag, 10.01.2017: Trainingsauftakt
Sanstag, 14.01.2017: TuS Ennepetal - WSV (Bremenstadion)
Mittwoch, 18.01.2017: TSV Marl Hüls - WSV (Marl)
Sanstag, 21.01.2017: WSV - ASC Dortmund (Freudenberg)
Mittwoch, 25.01.2017: FSV Vohwinkel - WSV (Lüntenbeck)
Samstag, 28.01.2017: WSV - Kickers Offenbach (Stadion am Zoo)
Mittwoch, 01.02.2017: TSV Fichte Hagen - WSV (Hagen)
Sonntag, 05.02.2017: SSV Velbert - WSV (Stadion Sonnenblume)
Samstag, 11.02.2017: TuS Koblenz - WSV (Koblenz)

Manno wird nicht auf Platz eins gewählt

Die Nominierung zum Tor des Monats Oktober in der ARD–Sportschau mit seinem Fallrückziehertreffer gegen Wattenscheid war für WSV-Kapitän Gaetano Manno ein Riesenerfolg. Gewählt wurde am vergangenen Samstag allerdings das Tor des Kölners Marcel Risse, vor Maximilian Arnold (Wolfsburg) und Marcel Ziemer (Rostock). „Mir war klar, dass es schwer wird, weil andere Klubs eine große Fanschar haben“, gab sich Manno nicht enttäuscht. Ähnlich sei es ihm schon einmal mit einem Tor für Münster passiert.