Spielinfos

Wuppertaler SV III : TSV Fortuna Wuppertal II

Liga: Kreisliga C1

Anstoss: So - 29.03. 15:00 Uhr

Spieltag: 19. Spieltag

Ergebnis: 3 : 1

Platz / Ort: WSV Leistungszentrum, Nevigeserstr. 176, Wuppertal

Zuschauer: 15

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WSV III setzt Aufwärtstrend fort und schlägt Fortuna Wuppertal mit 3:1 (1:1)

30.03.2015

WSV III setzt Aufwärtstrend fort und schlägt Fortuna Wuppertal mit 3:1 (1:1)

Bei typischem "Fritz-Walter-Wetter" empfing der WSV am Sonntag die Zweitvertretung von Fortuna Wuppertal.

Nach dem Sieg gegen Union Roma II und dem nicht unverdienten Punktgewinn bei Polonia Wuppertal II wollte man den Aufwärtstrend fortsetzen und das dritte Spiel in Folge ungeschlagen bleiben.

Dazu schickte Trainer S. Hogger folgende Elf auf den Platz:

Schymanowski - Krieglstein, C. Chiesura, Rose, F. Bollmus - C. Hogger, Blancbois, Wedekind (C) - Wolzenburg, Lammer - Schäfer

Bank: Milosavljevic, Brüggemann, Qiryaqoz, Söhnchen, A. Chiesura

Direkt zu Beginn des Spiels begann der WSV siegessicher. Fortuna wurde direkt in die eigene Hälfte gedrückt. Bereits nach 3 Minuten verzog Schäfer aus halblinker Position. Trotzdem dauerte es nur 6 Minuten ehe der WSV (verdient) in Führung ging. Ein gut behaupteter Ball von Schäfer gelang auf rechts zu Wolzenburg; dieser flankte auf dem nassen Geläuf flach vors Tor, wo Lammer frei aus ca. 5 Metern in die Lange Ecke schob. Guter Auftakt! Doch danach ein Bruch im Spiel. Der WSV versuchte das knappe 1:0 zu verwalten und das ging sichtlich schief. Fortuna kam zu guten Chancen und die Partie drohte zu kippen. Nach 20 Minuten flankte ein Gegenspieler gemütlich von rechts in der Sechzehnmeterraum und Stürmer Rühl rutschte rein und glich zum 1:1 aus. In der Folge vergab Fortuna gute Möglichkeiten, traf den Pfosten und scheiterte an sich selbst. Auf Seiten des WSV strich ein Schlenzer von Schäfer knapp am linken oberen Eck vorbei. Zur Halbzeit stand es damit 1:1.

In Halbzeit 2 kamen Söhnchen und Qiryaqoz für C. Hogger und C. Chiesura in die Partie. Trainer Hogger wollte die Offensive verstärken. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Der WSV kontrollierte das Spiel zwar weitgehend, Fortuna hatte jedoch die besseren Chancen. Beim WSV fehlte es häufig am letzten Zuspiel um wirklich richtig gefährlich vors Tor zu kommen. Erst nach ca. 60 Minuten gelang Lammer der erste Abschluss aufs Gästetor. Fortuna auf der anderen Seite hingegen scheiterte abermals völlig freistehend am Pfosten. Ein über links vorgetragener Angriff landete bei Lammer, der in den Strafraum zog und unsanft zu Fall gebracht wurde. Der wirklich gute Schiedsrichter entschied hier jedoch auf "Weiterspielen". Den hätte man gut geben können. Als es nun in die letzte Spielphase ging hatte man es Schymanowski per Fußabwehr zu verdanken, dass man nicht in Rückstand geriet. Der Abschluss des Stürmers lenkte er mit dem linken Fuß sehenswert an den Pfosten und nahm ihn danach in aller Ruhe auf - Glück für den WSV in dieser Situation.

Das schien der Weckruf für den WSV zu sein. Man begann nun wie in den Anfangsminuten und setzte Fortuna wieder unter Druck. In der 71. Minute die erneute Führung für den WSV! Als Schäfer an der Strafraumgrenze an den Ball kam zahlte sich seine Erfahrung aus. Der zog mit dem Ball am linken Fuß in den Strafraum, ließ gleich 2 Verteidiger durch Verzögern in leere Rutschen und schloss eiskalt in die linke obere Ecke ab - 2:1! Nun galt es die Führung zu verteidigen oder gar für klare Verhältnisse zu sorgen. Es kam Milosavljevic für Krieglstein.

Nach genau 81 Minuten das Kuriosum des Spiels...der Angriff über Lammer war eigentlich schon kaputt. So nahm der Verteidiger der Fortuna den Ball im eigenen Strafraum an und wollte ihn (wahrscheinlich) schnell wieder nach vorne in Spiel bringen. Er setzte an um einen langen Ball nach vorne zu schlagen und schoss sich den Ball ans eigene Bein, von wo der Ball zurück über die eigene Linie rollte. Der Gästekeeper welcher seitlich vom Unglücksraben stand, konnte nicht mehr eingreifen - 3:1!

Danach passierte nichts mehr...

Das Glück was dem WSV in der Hinrunde in der ein oder anderen Partie verwehrt blieb, war heute vorhanden.

Nächste Woche wartet mit Hellas Wuppertal ein schwerer Gegner, den man im Hinspiel mehr als unglücklich unterlag. Im nächsten Spiel kann auf den wiederkehrenden Watzlawik und zum ersten Mal auf Reuber (der altersbedingt nun mitmischen kann) zurückgegriffen werden.

Bis dahin und bleibt sportlich...

WSV III