Spielinfos

ETB SW Essen : Wuppertaler SV

Liga: Niederrheinpokal

Anstoss: Mi - 12.10. 19:00 Uhr

Spieltag: 1. Spieltag

Ergebnis: 0 : 2

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2:0-Erfolg gegen ETB Schwarz-Weiß Essen

12.10.2016

WSV zieht ins Viertelfinale ein (mit Bildergalerie)

Gaetano Manno dreht nach seinem Tor in Essen jubelnd ab. Fotos: Kurt Keil

Nach Toren von Manno und Schwertfeger gewinnt der WSV am Uhlenkrug.

Manno macht den Unterschied

WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen gönnte seinem Kapitän Gaetano Manno zunächst die angekündigte Verschnaufpause. Auch Linksverteidiger Niklas Heidemann blieb auf der Bank. Insbesondere Mannos kreativer Kopf wurde in der ersten Spielhälfte vermisst, denn die Partie entwickelte sich nach dem erwarteten Muster. Während die Gastgeber mit einer kontrollierten Defensive auf Konter setzten, tat sich der WSV, der sein Spiel selbst gerne auf schnelle Gegenzüge aufbaut, in der Rolle der spielbestimmenden Mannschaft schwer.

In den ersten 20 Minuten gab es viel Ballgeschiebe beim WSV. Die erste Chance hatten die Gastgeber durch Said (7.), der aus kurzer Distanz abzog, aber Wickl war zur Stelle. Es dauerte eine gute halbe Stunde, bis der WSV gefährlich vor das Essener Tor kam. Nach einem Freistoß von Ilbay traf Duschke den Ball nicht optimal. Kurz vor der Pause scheiterte Bayrak (44.) nach einer Flanke von Hagemann am Außenpfosten. Eine Minute später hatte der WSV Glück, denn da landete Hotoglus Schuss am Aluminium.

Die Verlängerung rückte näher, die der WSV im Hinblick auf das Heimspiel gegen RWO vermeiden wollte. Die Reaktion von der Bank folgte daher mit einem Doppelwechsel zur Pause: Manno und Hagemann kamen für Topal und Aydogmus. Doch den Durchbruch brachte das zunächst nicht. Der WSV wurde zwar aktiver, aber auf den erlösenden Treffer mussten die WSV-Fans bis kurz vor dem Abpfiff warten, als Ilbay seinen Gegenspieler austanzte und Manno nur einschieben musste. Die Erlösung.

„ETB hat ein gutes Spiel gemacht. Nach Ballverlusten haben wir nicht gut umgeschaltet und dürfen uns nicht beschweren, wenn wir in Rückstand geraten. Manno ist in Topform und macht den Unterschied aus“, sagte WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen.

Stimmen

Sebastian Wickl: „Ich denke, wir hatten in einigen Szenen Glück, beim Lattentreffer in der ersten Hälfte zum Beispiel. Wenn der reingeht, bekommt Essen natürlich die zweite Luft. Trotzdem hatten wir die größeren Spielanteile. Hinten raus hatten wir dann noch gut Luft, da hat die Kondition dann gesiegt. Ich weiß nicht, ob es Kopfsache ist, damit tue ich mich immer schwer. Man hat ja auch an der Aufstellung gesehen, wo sich nicht so viel geändert hat im Vergleich zu Wattenscheid, dass wir hier klar und souverän weiterkommen wollten. Jetzt schauen wir mal, was das Los für die nächste Runde bringt und freuen uns auf das Ligaspiel gegen RWO."

Daniel Grebe: „Wir hatten heute einen guten Gegner auf dem Platz. Das hatten wir aber auch so erwartet, wir kennen die Mannschaft ja noch gut aus der Oberliga-Zeit. So wie die Gesetze des Pokals dann halt manchmal sind, sieht man nicht immer einen Ligenunterschied. Trotzdem haben wir in der zweiten Hälfte das Geschehen weitestgehend in des Gegners Hälfte verschoben und deswegen geht der Sieg unter dem Strich auch völlig in Ordnung. Ein Wunschlos habe ich für das Viertelfinale nicht, man hat heute schon gesehen, dass es in diesen Runden keine leichten Gegner mehr gibt. Wir nehmen es wie es kommt.“